Ein Fashion-Lookbook zeigt, wie Kleidungsstücke als Kollektion zusammengehören. Vor den ersten Mustern können klar bezeichnete Mockups die geplante Richtung erklären. Entscheide zuerst, wer das Lookbook liest und welche Entscheidung es unterstützen soll. Wähle danach eine kurze Bildfolge statt jeden vorhandenen Export aufzunehmen.
Richte die Reihenfolge an der Entscheidung der Lesenden aus. Nutze vergleichbare Bilder, konkrete Notizen und klare Angaben zum Entwurfsstatus.
1. Zielgruppe und Zweck festlegen
Eine Person, die Grafiken freigibt, benötigt andere Angaben als jemand, der fertige Kleidung beurteilt. Für frühe Entwürfe zählen Silhouette, Farben und offene Platzierungsfragen. Bei einer fertigen Kollektion solltest du die tatsächlichen Stücke und relevante Details zeigen. Notiere diesen Zweck im Arbeitsbriefing.
Lass ein Konzeptbuch nicht stillschweigend wie einen bestätigten Produktkatalog wirken. Kennzeichne illustrative Modelle und noch offene Farben direkt beim jeweiligen Look. Verfügbarkeit und Produktangaben sollten auf bestätigten Informationen beruhen, statt aus einer überzeugenden Vorschau abgeleitet zu werden.
2. Die Bildfolge vor der Seitendekoration planen
Beginne mit einem Look, der die Richtung erklärt, zeige dann die Hauptstücke und schließe mit einer Übersicht oder einem nächsten Schritt. Ein kleines Konzept kann aus Titelseite, Überblick, einzelnen Stilseiten und einer Prüfseite bestehen. Füge Seiten hinzu, wenn sie eine andere Frage beantworten.
Gib jedem Look eine Aufgabe: das Hauptmotiv vorstellen, eine ruhigere Anwendung zeigen oder Farben über verschiedene Produkte verbinden. Kombiniere fast identische Seiten. Eine visuelle Geschichte entsteht durch Beziehungen zwischen den Looks und braucht nicht neben jedem Bild einen langen Markentext.
3. Eine wiederholbare Ansichtsliste erstellen
Bestimme für jeden Stil die aussagekräftigen Ansichten. Vorne kann das Hauptmotiv erklären, hinten ein eigenes Design zeigen, und eine schräge Ansicht hilft bei der räumlichen Einordnung. Halte Maßstab und Bildausschnitt ähnlich, wenn die Kleidungsstücke verglichen werden sollen.
Nutze für Vergleichsbilder denselben Hintergrund und dieselbe Beleuchtung. Ausdrucksstärkere Szenen können Eröffnung oder Abschluss übernehmen. Prüfe die Exporte zusammen in der tatsächlichen Seitengröße, damit Farben und Details nicht nur einzeln im Vollbild überzeugend wirken.
4. Vorschauen erzeugen und das Dokument separat setzen
In 3D Mockup platzierst du eigene Grafiken auf verfügbaren Modellen, wählst Ansichten und exportierst die Entwürfe. Speichere die Projekte für spätere Korrekturen. Verwende Dateinamen, die zu den Stilbezeichnungen im Briefing passen, damit sich Bilder eindeutig austauschen lassen.
Stelle die Seiten danach in einem Layoutprogramm zusammen. Dieser Ablauf verspricht weder einen integrierten PDF-Export noch Hosting oder ein direkt kaufbares Lookbook in der App. Beginne mit einfachen Seiten und lesbarer Typografie, damit die Gestaltung die Kleidung nicht verdeckt.
5. Bildtexte mit nützlichen Angaben schreiben
Nenne Stilkennung, geplante Stofffarbe, Ansicht und Entwurfsstatus. Formuliere offene Fragen konkret, etwa kleines Brustlogo freigeben oder alternatives Rückenmotiv vergleichen. Vermeide Beschreibungen, die nur das sichtbare Bild wiederholen und die eigentliche Entscheidung offenlassen.
Halte Bildversion und Beschriftung synchron. Wenn aus Version drei eine Version vier wird, ändere auch den Seiteneintrag. Übersetze Notizen für andere Sprachfassungen und vermeide Informationen, die ausschließlich als Text im Bild stehen. Gemeinsame Stilkennungen können unverändert bleiben.
6. Auf dem Handy und im tatsächlichen Export prüfen
Lies die gesamte Folge auf einem schmalen Bildschirm. Prüfe kleine Schrift, die Unterscheidung von Vorder- und Rückseite und Seitenumbrüche zwischen Bild und Text. Öffne bei einem PDF die exportierte Datei, statt nur die Layoutfläche im Editor zu beurteilen.
Sobald Muster existieren, ergänze oder ersetze die Konzepte durch Fotos von Stoff, Verarbeitung und Passform. Bewahre frühere Konzeptbücher separat auf. Das Lookbook darf sich weiterentwickeln, sollte aber durchgehend klar zeigen, welche Eigenschaften und Entscheidungen bereits bestätigt sind.
Häufige Fragen
Darf ein frühes Lookbook Mockups verwenden?
Ja, als eindeutig bezeichnete Konzepte für eine Designpräsentation. Für bestätigte Material-, Passform- und Verarbeitungsangaben eignen sich tatsächliche Produktbilder.
Exportiert 3D Mockup ein fertiges Lookbook-PDF?
Dieser Ablauf nutzt die App für Kleidungs-Vorschaubilder. Das Lookbook-Dokument gestaltest und exportierst du in einem separaten Layoutprogramm.
Weiterführende Informationen
Bestätige die produktspezifischen Anforderungen vor der Herstellung mit deinem Lieferanten.
Veröffentlicht von 3D Mockup. Diese Anleitungen erklären den Mockup-Workflow und ersetzen keine Produktionsvorgaben. Der Studio-Zugang erfordert ein Abonnement; die KI-Bilderstellung verbraucht Credits.




